Trentino

Nach unseren Besuchen der zahlreichen Städte sollte es hier viel ruhiger zugehen. Geplant war eine Verschnaufpause von einer Woche, in der wir uns so wenig wie möglich vornehmen wollten. So liegt die Region Trentino auch ausreichend weit vom Gardasee entfernt, mit Reisemassen war hier nicht zu rechnen.

Wir haben uns für einen Kompromiss bezüglich der Reiseroute entschlossen, nach unserer letzten Erfahrung entlang der Küste, wollten wir eine zuzügliche Reisedauer von mehr als zweieinhalb Stunden durch die Berge nicht mehr in Kauf nehmen….wer, weiß…..

So sind wir dann in der Nähe von Vidor von der Autobahn abgefahren und freuten uns über das zunehmende Grün am Straßenrand…..

und den uns eine Weile begleitenden Fluss Piave….

die Höhe der uns umgebenden Berge nahm auch weiter zu….

und dann auch das Nass von oben….

Bei Ankunft an unserem Hotel hatte sich das Gewitter schon wieder aufgelöst…..

unterhalb des Hotels gab es ein kleines Bistro, welches über schmackhaftes Bier und einen Flipper (wer war wohl der Gewinner?….der weiße Ritter nicht (-; ), verfügte und wo wir uns eine Weile niederließen….

die nähere Umgebung des Hotels lud durchaus zum Erholen ein…ruhige Wanderwege, ein See….

direkt vor unserem Fenster erblickten wir ein Reh….

und es gab Nattern, Eidechsen und tolle Insekten….

für den Schatten sorgte eine schöne große Pinie….

so stand unserer Erholung eigentlich nichts im Wege….

es sei denn, es nahte mal wieder ein Gewitter….((((-:

oder Montezumas Rache raffte uns dahin….))))-:

Ja, davon gibt es glücklicherweise kein Bild. Fakt, es ging uns mehrere Tage leider nicht so gut. Da half auch die tolle Umgebung wenig. Nachdem wir uns wieder einigermaßen berappelt hatten, beschlossen wir einen Ausflug nach Bozen.

Eine Stadt mit einem durchaus ansprechendem Ortskern, und da es Sonntag war, auch nicht so voll an diesem Tag.

Glücklicherweise gab es dennoch einige Geschäfte, die geöffnet waren, wo man sich dann mit der ein oder anderen Leckerei versorgen konnte….

Bozen ist übrigens eine Stadt, in der viele Sprachen gesprochen werden, unter anderem eben auch deutsch, so dass sich das Reden mit Händen und Füßen eigentlich erübrigt, aber nach zwei Wochen hatte sich dieses wohl irgendwie etabliert ….

so war es dann auch möglich in Bozen einen deutschsprachigen Film im Kino anzuschauen….

Leider war der Film richtig doof, so dass ich mich hier dazu nicht weiter äußere, aber es gab ja trotzdem andere Highlights in dieser Stadt, hier z.B. der Dom Maria Himmelfahrt am Waltherplatz…

und wenn man so durch die Gassen streift, sieht man hier und da immer mal wieder die Berge am Horizont….

und dann geschah etwas, was den folgenden Tag beeinflussen sollte, zwischen den Häuserspitzen blitzte etwas auf….

und selbst in so weiter Ferne, hat mich das so beeindruckt, dass wir durch die halbe Stadt gerannt sind, um noch einen besseren Blick darauf zu erhaschen….am Bahnhof gelang uns dieses….

und da das noch nicht ausreichte, noch einmal quer durch den Bahnhof, auf die Bahnsteige….

Na ja, immer noch irgendwie unbefriedigend, also, was blieb, am nächsten Tag stand ein Besuch des Rosengartens der Dolomiten (denn das waren einige Spitzen davon) an….so verließen wir beschwingt und dann am Ende doch gar nicht so enttäuscht (Kino….) das nächtliche Bozen Richtung Trentino.

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