So machten wir uns also zu den Dolomiten auf. Ich war wirklich immer noch sehr beeindruckt von den kleinen Spitzen, die man von Bozen aus erkennen konnte. Eine Ähnlichkeit zu dem aus den Kindertagen bekannten Dolomiti (Eis), konnte ich wirklich nicht feststellen (-;

Wir starteten unseren Ausflug bei herrlichem Wetter.

Hinter Bozen, bei Eisack verließen wir die Autobahn.


Von dort aus schlängelte sich die Straße durch helle Tunnel und sattes Grün. Und schon von weitem konnten wir schon die Spitzen der Dolomiten erkennen.

Bei Welschnofen waren wir unserem Ziel schon richtig nah.


Immer wieder änderte sich die Perspektive auf das Bergmassiv. Eins blieb hier oben zwischen Welschnofen und dem Karer See aber gleich. Im vergangenen Jahr hat hier ein Sturm gewütet und Massen an Bäumen „gefällt“. Hin und wieder sieht man dann Überlebende auf den kahlen Hängen.

Apropos Karer See.

Hier machten wir Halt.

Was für ein imposanter Ort. Der See funkelt förmlich. Schimmert zwischen Blau und Grün und ist dabei unheimlich klar. Und dahinter die Dolomiten.

Man darf nicht (mehr) ans Ufer des Sees, kann aber in gut zwanzig Minuten einmal drumherum laufen.

Nach unserem Rundgang um den See brachen wir zu diesem Restaurant zwischen den Bergmassiven auf. Es sollte laut Tripadvisor über sehr gutes Essen verfügen.

Wir waren etwas zu früh da (wird erst um 18 Uhr geöffnet), so dass wir noch Zeit hatten, die Kühe zu beobachten, die unterhalb der Hütte grasten. Natürlich mit Glocken um den Hals, so ein schönes Geräusch.

Es gibt keine Speisekarten, nur diese Tafel am Eingang, bzw wird jedem Gast von der netten Bedienung das Menü des Tages aufgesagt, wenn es sein muss auch zwei- oder dreimal.

Da es hier oben dann doch Richtung Abend etwas frischer wird, wurde Holz in dieser Feuerschale angezündet und sorgte für alle Gäste für ausreichend Wärme.

Und so konnten wir ganz entspannt diesen wunderbaren Ort genießen.

Welch ein Panorama!




Und dieses Essen, einfach zauberhaft.

Leider zog es sich dann doch mehr und mehr zu, so dass wir das Leuchten des Rosengartens nur im Ansatz und für wenige Sekunden wahrnehmen konnten. Da müssen wir wohl (leider (((((-: ) noch mal wiederkommen. Denn auch dafür ist dieser Ort bei der Tscheinerhütte bekannt.

So schaut sie übrigens aus, die Tscheinerhütte.

Bei Einbruch der Dämmerung machten wir uns dann auf den Heimweg. Über eine sehr verlassene Straße…..


…..an deren Straßenrand sich die ein oder andere Kuh über die Reisenden wunderte.

Und dann wurde die Straße immer schmaler und schmaler…..

Steil und dunkel ging es ins Tal hinab. Kein Haus, nichts, nur die Bäume und links das Tal, in das wir immer weiter „hineingesaugt“ wurden. Es war schon ziemlich gruselig. Ich habe schon ein bisschen (mehr) Angst gehabt…..

Und dann, nach einer gefühlten Ewigkeit, endete diese dunkle Straße einfach in einem Ort (Tiers) und flugs waren wir zurück in der Zivilisation (-:
So ein wunderbarer Tag!